Schnupperstunde in Arbeitswelt

 

WESEL (ikl) Berufsorientierung wird am Konrad-Duden-Gymnasium großgeschrieben: Am Freitagabend eröffnete das Berufsorientierungsbüro BOB; zugleich fand die dritte Ausgabe von "Beruf konkret" statt: Mehr als 50 Eltern stellten den Schülern der beiden Weseler Gymnasien und der Gesamtschule ihre Berufe vor. "Im Berufsorientierungsbüro bekommen KDG-Schüler das ganze Jahr über Beratung, können aber auch Persönlichkeitstests machen und sich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren", erklärte Maria Koppe, Koordinatorin der Berufswahlorientierung.

Die Lehrerin stellte fest, dass fest eingefahrene Wege bei der Berufswahl langsam aufbrechen: "Mädchen möchten beispielsweise zunehmend ein Praktikum im Bereich Maschinenbau oder Elektrotechnik machen." Bei "beruf konkret" boten Mütter und Väter einen Querschnitt durch die weite Welt der Berufe: Von Pädagogik bis Zahnmedizin, BWL bis Journalismus (durch RP-Redakteur Bernfried Paus) – die Schüler hatten die Qual der Wahl. Die Klassen 9 bis 13 der drei Schulen waren eingeladen worden; sie konnten ihre Favoriten auswählen, sich aber auch an Ständen der Arbeitsagentur und der FH Rhein-Waal schlau machen.

"Das Angebot ist schon ziemlich gut", sagte Kira Loose. "Leider ist nicht das dabei, was ich später machen möchte - ich will Japanologie studieren, lerne jetzt schon Japanisch. Aber ich schaue mir dafür dann die Gesprächsrunden für Psychologie, Jura und Physiotherapie an." Ihre Freundin Nele Steinkuhl nutzte den Abend vor allem für einen groben Überblick: "Wir sind ja erst in der zehnten Klasse, und ich weiß gar nicht, was ich später machen will." Annegret Cappell betrachtete den Abend aus Sicht der Eltern: "Unser Sohn ist in der zehnten Klasse, da stellt sich schon die Frage, was er später machen möchte." Sie stellte das Bibliothekswesen vor, während im Nachbarraum Anne Oberender die Pflegewissenschaften in den Blick nahm. RP vom 9.11.2009

 

Tipps direkt aus der Berufswelt

Am Konrad-Duden-Gymnasium gaben über 50 Eltern Schülerinnen und Schülern der Oberstufe einen Einblick.

Wesel. Die Auswahl ist riesig, die Anforderungen sind oft nicht ohne: Wer sich in Sachen Berufswahl informieren möchte, kann von Glück sprechen, wenn er Informationen aus erster Hand bekommt. Hilfestellung gab's beim Berufsorientierungsabend im Konrad-Duden-Gymnasium. Unter dem Motto "Beruf konkret" durfte die Aussteller all das gefragt werden, was normalerweise nicht in Infobroschüren und im Internet steht. Persönliche Erfahrungen inklusive.

"Wir konnten über 50 Eltern gewinnen, die heute Abend aus ihrem alltäglichen Berufsleben plaudern und unseren Schülern alle Fragen beantworten, die ihnen unter den Nägeln brennen", sagte Lehrerin Maria Koppe, die als Koordinatorin für Berufsorientierung den Informationsabend organisiert   hatte.   Für  viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sei die Frage nach der richtigen Berufsausbildung ein zentrales Problem. "Viele wissen gar nicht, welche Ausbildungsmöglichkeiten sie haben und wie viele verschiedene Berufe in spezialisierten Bereichen es heutzutage gibt", sagte sie.

Genauso ging es auch Manuel Grunden aus Hamminkeln, der sich bei Lichtplaner Jörg Klasen informierte und überrascht war. "Ich konnte mir unter dem Beruf gar nicht viel vorstellen, jetzt werde ich ein Elektrotechnikstudium mit diesem Schwerpunkt durchaus ins Auge fassen", so der Oberstufenschüler.

Und während mancher Abiturient gespannt in den Arbeitsalltag eines Physiotherapeuten hineinlauschte oder sich über die Ausbildungswege bei der Bundeswehr informierte, testeten andere ihre Fähigkeiten und Talente am Computer im Studien- und Berufsorientierungsbüro (BOB), das Maria Koppe während des Informationsabends einweihte. Hier soll auch in Zukunft das Thema Berufsorientierung groß geschrieben werden. "Es wird feste Sprechstunden geben, in denen ich interessierte Schüler mit Informationsmaterialien und Persönlichkeitstests am Computer beraten werde", so Koppe. Js in NRZ vom 9.11.2009

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