KDG ist "MINT-freundlich"

 

Ein Herz für Naturwissenschaften

RP, 30.09.2016 Wesel. Das Konrad-Duden-Gymnasium ist seit dieser Woche hochoffiziell "MINT-freundliche Schule".

Zugegeben - so ein wirklich passendes Plätzchen für das neue Zertifikat hat sich noch nicht an den Wänden des Konrad-Duden Gymnasiums gefunden. Grund zur Freude gibt es allerdings allemal, denn seit Dienstag darf sich das Weseler Gymnasium auch offiziell als MINT-freundliche Schule betiteln. Was das Ganze bedeutet, ist in ein paar Sätzen leicht zu erklären. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Und genau diese Fächer werden an der Schule großgeschrieben.

"Die Bewerbung war sehr umfassend", erklärt Gisela Wirges. "Von 14 Kriterien müssen mindestens zehn erfüllt werden". Im Grunde genommen sollten die MINT-Fächer an der Schule besonders stark vertreten sein. So stehen zahlreiche naturwissenschaftliche Projekte auf dem Programm.

"Klassen reisen beispielsweise für einen Tag in das Schülerlabor in Bochum und forschen dort im Rahmen eines bestimmten Themas", berichtet Gisela Wirges. "Es gibt es naturwissenschaftliche Klassen, welche in diesem Bereich mehr Wochenstunden haben, als in anderen Fächern".Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin vertritt Wirges bereits seit 22 Jahren als Koordinatorin für Naturwissenschaften die MINT-Fächer. Zusammen mit dem ehemaligen Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott und der Biologie- und Chemielehrerin Ricarda Stieber nahm sie die Ehrung in Dortmund entgegen. "Unsere Schulen und vor allem unsere Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen", verkündet der Vorsitzende der Initiative "MINT Zukunft schaffen".

Insgesamt durften sich 52 Schulen erstmalig über die Ehrung freuen, 44 weitere Schulen wurden zum zweiten Mal ausgezeichnet. Denn eine MINT-Schule kann sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Das Zertifikat gilt nämlich lediglich drei Jahre, ehe es erneuert werden muss. "Das finde ich aber gut", kommentiert Schulleiterin Karen Schneider. Denn so muss die Schule immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie das Zeug zu einem MINT-freundlichen Gymnasium haben. Und da die ganze Aktion im Grund genommen eine wirklich gute Sache ist, hofft das Gymnasium bereits die nächsten Nachwuchswissenschaftler zu entdecken.

Bei dem Projekt "Die Großen mit den Kleinen" schlüpfen die Neuntklässler des Konrad-Duden-Gymnasiums einmal in die Rolle des Lehrers. Sie unterrichten die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen in Naturwissenschaften und zeigen kindgerechte Experimente, welche zum Mitmachen einladen.

"Wir hoffen, dass wir die Grundschüler für Naturwissenschaften begeistern", wünscht sich die Chemie- und Biologielehrerin Ricarda Stieber. Für eineinhalb Wochen besucht jeden Tag eine andere Grundschule das Gymnasium.

Und wer weiß, vielleicht steckt unter den Schülern bereits der nächste Nobelpreisträger?

(yb) Quelle

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