Leitungsteam ist wieder komplett

RP/NRZ 12.05.2017 Wesel. Kolja Pilarek ist neuer stellvertretender Schulleiter am Konrad-Duden-Gymnasium.

Im August vergangenen Jahres rückte Karen Schneider auf den Chefsessel im Konrad-Duden-Gymnasium (KDG). Seitdem hatte Burkhard Scheepers kommissarisch die Funktion des stellvertretenden Schulleiters inne (RP berichtete) - sehr zu ihrer Zufriedenheit, wie die Rektorin ausdrücklich betont. Dennoch sind alle froh, dass die Stelle des Konrektors nun mit Kolja Pilarek nachbesetzt und das Leitungsteam damit komplett ist. Der 39-Jährige kommt vom Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken-Hiesfeld und freut sich auf die neue Schule, die deutlich größer und anders aufgestellt ist.

Während das Hiesfelder Gymnasium eine junge, kleinere Schule ist, gilt es am KDG mit aktuell 966 und ab Sommer gut 1000 Mädchen und Jungen einen deutlich größeren Lernbetrieb mit einer langen Tradition zu führen. Im Herbst feiert die Schule das 675-jährige Bestehen. Als Nachteil sieht der in Hünxe lebende Lehrer für Mathematik und Geschichte die Größe jedoch nicht: "Ich empfinde das KDG nicht als anonymes System. Hier herrscht eine freundliche und offene Atmosphäre". Dadurch, dass pro Jahrgang zwischen 122 und 137 Schüler und in der Oberstufe im Schnitt 100 Jugendliche die Schulbank drücken, kann das Gymnasium ein breites Fächerangebot und viele Leistungskurse bereitstellen. Auch die Tatsache, dass die neue Schule im gebundenen Ganztagsbetrieb arbeitet, findet Kolja Pilarek, Vater von drei Kindern im Alter von elf bis 17 Jahren, spannend.

Schulleiterin Karen Schneider freut sich, dass ihr Stellvertreter aus seiner bisherigen Tätigkeit die nötige Erfahrung mitbringt: Als Verwaltungsdirektor war Kolja Pilarek an der früheren Schule für die interne Organisation sowie die Erstellung von Stunden- und Vertretungsplänen zuständig und wird diese Aufgabe auch am neuen Arbeitsplatz übernehmen. Gerade angesichts der Tatsache, dass Unterrichtsausfälle immer wieder in der öffentlichen Diskussion sind, eine wichtige Aufgabe.

"Die meisten Stunden fallen allerdings nicht wegen Krankheit, sondern aufgrund von Projekten, Exkursionen oder Klausuren aus", erklärt Pilarek. Und Karen Schneider betont: "Bei uns werden für die Klassen fünf bis sieben alle Stunden von der ersten bis zu letzten vertreten, so dass die Eltern Verlässlichkeit haben". Die Schule habe ein Konzept erstellt, um sicherzustellen, dass auch Vertretungsunterricht richtiger Unterricht ist.

(rme) FOTO: Gerd Hermann
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