Ein Herz für Insekten

NRZ, 26.04.2018

Ann-Christin Fürbach

WESEL. Schafgarbe, echtes Barbarakraut, Glocken- und Kornblume, Wilde Möhre: Unter anderem diese Pflanzenarten sollen im Innenhof des Konrad-Duden-Gymnasiums bald bunt blühen – aber viel wichtiger: Sie sollen für eine große Artenvielfalt sorgen, in der sich viele Insekten heimisch und wohl fühlen können. Gestern wurde damit begonnen, am KDG einen Insektengarten anzulegen. Dabei arbeiten verschiedene Klassen und Jahrgangsstufen zusammen. Der Nabu beriet bei Material und Pflege, der städtische Betrieb ASG half bei der Rodung.

Schafgarbe, echtes Barbarakraut, Glocken- und Kornblume, Wilde Möhre: Unter anderem diese Pflanzenarten sollen im Innenhof des Konrad-Duden-Gymnasiums bald bunt blühen – aber viel wichtiger: Sie sollen für eine große Artenvielfalt sorgen, in der sich viele Insekten heimisch und wohl fühlen können. Gestern wurde damit begonnen, am KDG einen Insektengarten anzulegen. Dabei arbeiten verschiedene Klassen und Jahrgangsstufen zusammen. Der Nabu beriet bei Material und Pflege, der städtische Betrieb ASG half bei der Rodung.

Auf der rund 260 Quadratmeter großen Fläche haben zuletzt Enten gebrütet, sagt die Biologielehrerin Ricarda Stieber, die das Projekt Insektengarten am KDG gemeinsam mit Elke Luce betreut. Doch dieser Brutplatz sei für die Tiere nicht geeignet gewesen. Eine alternative Idee für die Fläche: Da das Insektensterben medial aktuell viel diskutiert wird, hat sich das KDG diesem Thema angenommen – und will einen Insektengarten anlegen, um einen Anreiz zu schaffen. Eltern können sich den Garten ansehen und Kinder lernen, wie es funktionieren kann.

Passend dazu werden im Insektengarten verschiedene Projekte Platz finden: So hat die Klasse 6d ein Insektenhotel gebaut, das dort aufgestellt werden soll. Die siebte Jahrgangsstufe will eine Totholzecke anlegen, wo vor allem Käfer Holz zersetzen können und somit eine Nahrungsgrundlage finden. Außerdem soll ein Sandhaufen Insekten eine Möglichkeit geben, Eier abzulegen. Und in Kooperation mit dem Fachbereich Kunst entstehen Insektensteckbriefe, „zur Verbesserung der Artenkenntnis“, sagt Ricarda Stieber.

Der Nabu half im Vorfeld bei der Auswahl des Materials: eine Schmetterlings- und Wildbienenmischung wird am KDG genutzt. „Die Mischung ist auf die Region zugeschnitten“, erklärt Ricarda Stieber. Auch bei der Pflege will der Verband den Schülern Tipps geben. So soll es am KDG bald summen, brummen und blühen.

Quelle: NRZ

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