Sonja Kemming debattiert im Landtag

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RP, 15.05.2018

Wesel Am Computer auf einem Snowboard eine schneeverhangene Piste runterrutschen oder mit Joysticks Fußballspielen - die Frage, ob diese bequeme Art des Sporttreibens offiziell als Sport anerkannt werden sollte, diskutierten Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer Landtag. Die 15-jährige Sonja Kemming vom Weseler Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) belegte im Landesfinale von "Jugend debattiert" am Ende den dritten Platz. Damit verpasste sie nur ganz knapp die Teilnahme am Bundesfinale.

Am Computer auf einem Snowboard eine schneeverhangene Piste runterrutschen oder mit Joysticks Fußballspielen - die Frage, ob diese bequeme Art des Sporttreibens offiziell als Sport anerkannt werden sollte, diskutierten Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer Landtag. Die 15-jährige Sonja Kemming vom Weseler Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) belegte im Landesfinale von "Jugend debattiert" am Ende den dritten Platz. Damit verpasste sie nur ganz knapp die Teilnahme am Bundesfinale.

Schon vorher konnte im schuleigenen Wettbewerb und auf regionaler Ebene im Dinslakener Rathaus die Schülerin die Debatten jeweils für sich entscheiden. Als Preis erhielt sie ein mehrtägiges Rhetorik-Training, mit dem sie sich auf die 24-minütigen Diskussionen im Landtag vorbereiten konnte. Mit drei anderen Schülern musste Sonja Kemming zu einer Frage die Pro-Seite und zu einer anderen Frage die Contra-Seite vertreten. Wann sie welchen Part übernahm, wurde kurz vorher ausgelost. Eine weitere Frage lautete: "Soll eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder eingeführt werden?"

NRW-Landtagspräsident André Kuper ist überzeugt, dass der Wettbewerb dabei hilft, etwas über die Demokratie zu lernen und mit Worten und Argumenten zu überzeugen, wie es in einer Demokratie üblich sei. So könne jeder auch lernen,

ein Demokrat zu werden. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich im laufenden Schuljahr mehr als 45 .000 Schülerinnen und Schüler von rund 200 unterschiedlichen Schulen an dem Wettbewerb. Damit gab es in dem Bundesland mehr Teilnehmer als in allen anderen Ländern Deutschlands.

Die Initiative des Wettbewerbs wurde im Jahr 2001 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ergriffen. Bundesweit zählt die Aktion mehr als 200. 000 Teilnehmer. Die beiden Sieger vor Sonja Kemming - Jana Freiburg aus Aachen und Jonathan Greipl aus Haan bei Düsseldorf - werden am Samstag, 16. Juni, gegen acht andere Kandidaten am Bundesfinale in Berlin teilnehmen.

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