Herrliche Kostbarkeiten

Drei Musik-Ensembles des Konrad-Duden-Gymnasiums präsentierten eine bunte Mischung aus Folk und Pop bis hin zu Musical und Evergreens.

Wesel. Am Konrad-Duden-Gymnasium wird noch Musik gemacht von jungen Menschen, die gerne musizieren: Unter dem Motto "Come together... and part ways" hatte das Gymnasium zum Schüler-Konzert geladen. Gleich drei verschiedene Musikgruppen musizierten auf der Bühne der Aula.

Kaum ein Platz war im Veranstaltungsraum frei geblieben - Lehrer, Eltern, Freunde und Verwandte waren gekommen. Das Programm enthielt eigentlich alles, was es in der Musikbranche zu hören gibt: Film- und Musical-Melodien, Hits der Pop-Musik von bekannten Interpreten, Evergreens sowie ein wenig Klassik. Das versprach einen lebendigen und unterhaltsamen Abend.

Das Konzert eröffneten die "coolen Notenkids" unter der Leitung von Kate Hildebrandt mit zwei Kompositionen der Dirigentin sowie einer Melodienfolge aus dem Film "Pirates of the Caribbean". Das Ensemble, auch Junior-Orchester genannt, existiert noch nicht sehr lange. Die Schüler spielten sehr konzentriert. Ihnen folgte die Schulband "Peavy". Seit 2011 wird sie von Jochen Kirstein geleitet und kann schon Beachtliches darbieten. Die Schüler spielten und sangen Titel von Amy Winehouse, Stefanie Heinzmann sowie den Beatles-Song "Come together". Das machte Lust auf mehr. Sogar "Valley" von der Gruppe Jethro Tull und ein irisches Lied der Dubliners sowie eine gut bearbeitete Version von Stevie Wonders "He`s misstra know it all" brachten der Gruppe Beifall.

Mit im Gepäck hatten sie auch "Wenn sie diesen Tango hört" sowie "Mad world" von Gary Jules. Intensive Proben haben gezeigt, dass diese Gruppe fähig ist, einen ganzen Abend mit guter Musik zu füllen.

Schließlich noch machte das Duden-Orchestra seine Aufwartung, das von Hans-Günther Bothe und Kate Hildebrandt geleitet wird. Die Musiklehrerin dirigierte an diesem Abend auch dieses Orchester. Weltbekannte Kompositionen - wie beispielsweise "Lord of the dance" und Titel aus dem Film "Titanic" - gab es zu hören. Bei einer Melodienfolge aus "Phantom der Oper" gab es (leider) ein paar schräge Töne, was aber nicht ganz so schlimm war. Es ist schon eine beachtliche Leistung, vor Publikum solch schwierige Kompositionen zu spielen.

Überraschungseffekt bei der "Abschiedssinfonie" Nr. 45 Adagio von Josef Haydn: Hier verließen nach und nach die Musiker die Bühne. Am Ende waren es gerade einmal zwei Geigerinnen, die den Rest spielten. Ein schöner Einfall!

"Erzählen Sie es allen weiter, wie schön das Konzert war", meinte Karen Schneider, die Leiterin des Gymnasiums, zum Abschluss. Sie war sichtlich begeistert und dankte allen Mitwirkenden und Kollegen für diese tolle Leistung. Man darf sich jedenfalls auf weitere schöne Konzerte freuen.


Quelle: Printausgabe NRZ vom 06. Juni 2019




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