2 Silberjubiläen am KDG gefeiert

WESEL Morgens Gegenwart, abends Vergangenheit: Gleich zwei sehr gut besuchte Silberfeste kennzeichneten den Samstag am Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) Wesel. Zu gekonnten Klängen provokanter Lieder von Felix Raupp (Gitarre) und Felix Winkelhausen (Cajon) ließ Vorsitzende Antje Imach 25 Jahre Förderverein Revue passieren. 350 Mitglieder zählt diese Stütze, deren wichtigste Aufgabe der Betrieb der Cafeteria ist. Rund 60 Mütter organisieren ehrenamtlich den Service, der unter Imachs Vorgängerin Ilka Beekmann begann.

Kurzen Dankesworten folgte an einem tollen Büfett der Weseler Miniköche eine familiäre Einführung in die Kunstausstellung der Jahrgangsstufe 12. Wer den in Oslo abhanden gekommenen „Schrei" von Edvard Munch sucht, der findet ihn jetzt in der KDG-Aula. Cordula Gielen und Kathrin Schielke haben ihn sehenswert entfremdet. Zu den 17 neu interpretierten Meisterwerken zählen auch Bernd das Brot auf der Flucht vom „Abendmahl" (Patrick Dubbert und Lars Fölsch) oder eine Warhol-Marylin in der gleichfalls von Leonardo da Vinci inspirierten Mona Lisa-Pose (Tanja Hemsteg und Chrysanthia Beil).

Interessierte Gäste der morgendlichen Feierstunde waren bereits 13 Mitglieder des Abitur-Jahrgangs 1979. Oberstudiendirektor Dr. Heinzgerd Schott führte die Ehemaligen durch ihre alte Schule und stimmte sie ein auf ihr abendliches Treffen zum 25-Jährigen im Kolpinghaus. Organisator Bertram Burgner freute sich mit Andreas Grimm, der vor fünf Jahren eingeladen hatte, am Ende über gut 50 Teilnehmer. Die weiteste Anreise hatte Reinhold Möllenbeck aus der Schweiz auf sich genommen. Das Schwelgen in Erinnerungen unterstützen die Lehrer Ernst-Otto Eberhardt, Paul Müller, Peter Ditie, Klaus Schoch, Werner Breitscheid, Horst Utech, Theo Löhl und Gert Haala.

Der Abend endete natürlich nicht ohne Appell von Grimm, dem KDG-Förderverein beizutreten. Kontonummer 215 178 bei der Verbands-Sparkasse Wesel, BLZ 356 500 00.

 

VON FRITZ SCHUBERT In RP vom 27.09.2004