Mein Traum - Amerika
teXterin Julia Döhrn möchte nach dem Abi als Au-pair in die USA. Sie wird regelmäßig berichten.
Amerika. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Amerika bedeutet für mich die Welt, auch wenn ich mir über die oftmals fragwürdigen Methoden der Amerikaner, egal in welchem Bereich, durchaus bewusst bin. Dicht bevölkerte Großstädte, die das Skurrile sowie das Faszinierende in sich einen und gleichzeitig diese beeindruckenden Weiten, die den Begriff von Freiheit definieren.
Kurzum, nach meinem Abitur möchte ich ab Juli 2009 für 13 Monate in die Staaten! Und das als Au-pair-Mädchen! Zwölf Monate werde ich dann in einer Familie leben und einen Monat herumreisen. Wenn ich über dieses Jahr nachdenke, kribbelt alles in mir und ich könnte sofort meine Koffer packen und losfliegen, andersherum kommen auch immer wieder Zweifel, ob das Jahr nicht zu lang ist, ob ich das alles schaffen werde, ob ich Glück mit meiner Gastfamilie haben werde und und und...
Aber meist schiebe ich diese Zweifel von mir weg und hefte sie unter die Kategorie „Kann schief gehen, muss aber nicht" ab. Das ist mein Traum und die große Vorfreude überwiegt immer wieder. Ich bin mir sicher: Ich werde in die USA fliegen und meinen persönlichen American Dream leben.
Eine Organisation, die solch ein Au-pair Programm anbietet, habe ich schon gefunden. Bald ist schon mein Vortreffen, bei dem den zukünftigen Au-pairs aus NRW jede Menge Informationen über ihr persönliches Jahr erhalten werden. Bis dahin wartet aber noch jede Menge auf mich. Meine Ansprechpartnerin von der Organisation hat mir geraten, meine Bewerbung dann bereits fertig zu haben, was sich als schwierig gestaltet, da ich vier Beurteilungen von Nachbarn, Lehrern oder Eltern, auf deren Kinder ich aufgepasst habe, brauche, sowie eine mehrseitige Collage, auf der ich mich, meine Familie und Kinder, auf die ich bereits aufgepasst habe, darstelle. Dann muss ich noch einen persönlichen Brief an meine Gastfamilie in spe schreiben und vieles mehr. Mit jedem Schritt wird mein Traum realer und ich freue mich, euch auf meine Reise mitzunehmen. Bis bald!
Julia Döhrn in NRZ vom 5.3.2009



