Triumph für Simon Heweling


WTV-Athlet Simon Heweling feiert Dreifach-Triumph
Mit fast einer halben Sekunde Vorsprung gewann Simon Heweling (r.) die 200 Meter vor Torben Timmerhans (Brackwede). Außerdem holte er sich noch mit der Staffel und über 60 Meter die westdeutschen Titel.Foto: Wolfgang Birkenstock

NRZ, 03.02.2015 Wesel. Drei westdeutsche Titel in der Halle, aber den Sprinter Simon Heweling vom WTV lockt ein anderes, ganz besonders Highlight: die Freiluft-WM in Kolumbien.

Simon Heweling eilt von Titel zu Titel. Hatte der Sprinter des Weseler TV schon bei den Nordrhein-Meisterschaften dreifach abgeräumt, so gelang dem 17-Jährigen dieser „Hattrick“ auch auf nächst höherer Ebene. Bei den westdeutschen Meisterschaften in Dortmund holte sich das Talent die Titel über 60 und 200 Meter sowie zusammen mit der 4 x 200 Meter-Staffel der Startgemeinschaft Rhede/Sonsbeck/Wesel. „Mit drei Siegen hatte ich nicht gerechnet, aber darauf gehofft“, sagt sein Trainer Mecky Emmerich, der am Landesleistungsstützpunkt Rhede auch den Weseler betreut. Dabei ist der Coach gar kein so großer Freund der Hallen-Wettkämpfe, ihm ist die Freiluft-Saison lieber. Und da hat Emmerich mit dem U 18-Athleten noch einiges vor. Die Weltmeisterschaft in Kolumbien heißt das große Ziel in diesem Jahr.

„Darauf arbeiten wir hin, da will ich ihn auf jeden Fall dabei haben“, unterstreicht Mecky Emmerich. Vom 15. bis 19. Juli finden die Welt-Titelkämpfe im kolumbianischen Cali statt. Dabei liegt die WM-Norm bei 21,60 Sekunden. „Die hat er drin“, versichert sein Coach. Bei den deutschen Meisterschaften im letzten Jahr brachte es Heweling als Zweiter bereits auf 21,44 Sekunden. Zwei Athleten werden auch nur nominiert. Sollten mehr deutsche U 18-Talente die Norm erfüllen, wird es vor der Weltmeisterschaft noch einen Ausscheidungslauf in Schweinfurt geben. Doch dies alles ist für Simon Heweling noch Zukunftsmusik.

Die Gegenwart lässt sich für den 17-Jährigen auch schon sehr gut an. „Über 60 und 200 Meter sowie mit der Staffel gewonnen – ich bin natürlich völlig zufrieden“, so der Weseler nach den Titelkämpfen. Dabei benötigte er über die kurze Distanz 7,05 und über 200 Meter 22,04 Sekunden. Dass es nicht zu einer erhofften Zeit von unter sieben Sekunden gereicht hat, dafür gibt es für Mecky Emmerich eine einfache Erklärung. „Es hapert noch ein bisschen am Start“, erläutert der Trainer. Dort lasse Heweling noch die Zehntel für eine Zeit unter sieben Sekunden liegen. Als nächster Höhepunkt wartet die deutsche Meisterschaft am 14./15. Februar in Neubrandenburg. „Über 200 Meter sieht es nicht schlecht aus. Da kann er unter 22 Sekunden laufen, das müsste er auch für eine Medaille bringen“, meint Mecky Emmerich.

Ebenfalls unter seinen Fittichen hat der Coach den WTV-Athleten Fabian Wenning. Wenning gehörte zusammen mit Heweling der erfolgreichen 4 x 200 Meter-Staffel an, die in 1:33,45 Minuten auf Rang eins sprintete. Komplettiert wurde das Quartett durch die Rheder Henry Vißer und Arik Cenkay. „Fabian hat sich in diesem Jahr enorm verbessert“, lobt Mecky Emmerich den Weseler, der sich über 200 Meter in 23,11 Sekunden zusätzlich noch die Bronzemedaille sicherte. Trotzdem war Wenning nicht restlos zufrieden: „Denn ich weiß, dass es in der Staffel und über 200 Meter besser sein könnte.“ Vollkommen einverstanden war er hingegen mit den 60 Metern. In neuer persönlicher Bestzeit von 7,39 Sekunden erreichte er das Finale, dort lief er in 7,44 Sekunden auf Rang elf.

Die fünfte WTV-Medaille bei den westdeutschen Titelkämpfen ging auf das Konto von Melanie Sanders. Im Hochsprung der Frauen holte sie mit guten 1,73 Meter „Bronze“. Im dritten Versuch hatte sie diese Höhe gemeistert. In den Vorläufen über 60 Meter der U 18-Klasse kam für die Weseler Jeremy Koppenburg (7,56 Sekunden) und Lars Klösters (7,71) das Aus. Dies galt für Klösters auch über 60 Meter Hürden (9,68).Eine Bronzemedaille brachte Anna Sophia Storm ebenfalls aus Dortmund mit. Mit der 4 x 200 Meter-Staffel der SG Rhede/Sonsbeck/Wesel kam sie nach 1:46,54 Minuten auf Rang drei. „Die Staffel lief sehr gut. Nur haben wir leider beim letzten Wechsel Zeit verloren und somit auch eine bessere Platzierung“, meint Storm. Pech hatte sie über 60 Meter Hürden. Nach der dritten Hürde knickte Anna Sophia Storm um, büßte viel Zeit ein und wurde im Vorlauf nach 9,54 Sekunden nur Elfte.

Auch für Marc Rabeling ging es im Hürden-Sprint nicht gut aus. In 8,91 Sekunden hatte er sich für den Endlauf qualifiziert, stürzte dann aber an der vierten Hürde und wurde disqualifiziert. „Ich bin ganz zufrieden. Leider hatten Marc und Anna ein bisschen Pech“, resümiert WTV-Trainerin Katharina Frach.

Ralf Pollmann

Quelle

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