1999 Russische Schüler erleben Wesel

WESEL. In drei Tagen geht es für 15 russische Schüler der siebten bis neunten Klasse wieder zurück in die Heimat. Dann ist ihr Aufenthalt in Deutschland beendet. Am 16. März waren sie zum achten Mal im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem Konrad-Duden Gymnasium (KDG) und der Schule in Pskow in Wesel eingetroffen. Seit 1990 besteht der Austausch nun schon und im September werden die Weseler Gymnasiasten (achte bis zehnte Klasse) ihren Gegenbesuch in Pskow antreten.
 
Ernst Gadow und Annette Oschilewski als verantwortliche Lehrer hatten auch diesmal wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Neben einem Stadtrundgang mit Besteigung des Fernmeldeturmes fuhren die Schüler zu einer weiteren Partnerschule Pskows nach Nijmwegen. Hinzu kam ein Besuch im Archäologischen Park in Xanten sowie Touren nach Köln und in den Duisburger Zoo. Den Abschluß soll dann am Freitag ein gemeinsames Eislaufen in der Feldmarker Eishalle bilden. Untergebracht waren die russischen Jugendlichen in den Familien der Weseler Schüler. Lob gab es dabei von beiden Seiten. Während die Schüler aus Pskow die "vielen neuen Eindrücke" bewunderten, zeigten sich die Jungen und Mädchen aus Wesel sehr angetan von der "Aufgeschlossenheit" ihrer Gäste. Natürlich darf auch die Pflicht nicht zu kurz kommen. Während ihres Aufenthaltes mußten die Schüler, die von ihren Lehrern Kira Jusupowa und Valentina Germanowitsch begleitet wurden, an drei Vormittagen am Unterricht im KDG teilnehmen. Übrigens wurden die gesamten Fahrtkosten sowie alle Unternehmungen während des Aufenthaltes von der Fasel-Stiftung, die sich der Förderung von Jugend-Kontakten widmet, gesponsert. "Ohne diese Unterstützung wäre die Fahrt nicht zustande gekommen", erklärte Annette Oschilewski. Aus Rheinische Post vom 24. März 1999

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