Entschuldigungsverfahren in der Oberstufe

In der Oberstufe gelten bei uns folgende Regeln bezüglich der Entschuldigung versäumter Unterrichtsstunden:

1. Schülerinnen und Schüler der Stufen EF – Q2 entschuldigen alle Fehlstunden auf einem Entschuldigungszettel, den die Beratungslehrer ausgeben.

2. Da der Schüler den Beweis erbringen muss, dass alle Fehlstunden entschuldigt sind, muss der Zettel unbedingt auch wieder den Beratungslehrern/innen zu ausgehängten Terminen zurückgegeben werden. Sollte ein neuer Zettel benötigt werden, so kann er gegen Rückgabe des alten Zettels bei den Beratungslehrern/innen bestellt werden.

3. Bei längerem Fehlen (z.B. wegen eines Krankenhausaufenthaltes) muss die Schule sofort informiert werden. Es ist in diesem Fall nicht nötig, alle versäumten Stunden aufzulisten. Es genügt, die einzelnen Kurse mit der Angabe der Anzahl der versäumten Stunden auf dem Zettel aufzuführen.

4. Werden Fehlstunden nicht innerhalb einer Woche nach der Rückkehr in die Schule entschuldigt, so gilt das Fehlen als unentschuldigt. Diese Regelung gilt auch für den Fall, wenn man bei einer Klausur gefehlt hat.

5. Die Nichtteilnahme am Unterricht aus schulischen Gründen (Klausuren, Exkursionen, Technik-AG, Theater, andere schulische Veranstaltungen) dokumentiert der/die durchführende Lehrer/in für den entsprechenden Zeitraum durch sein/ihr Kürzel auf dem Entschuldigungszettel. Es wird darum gebeten, diese „Fehlzeiten“ farblich zu markieren.

6. Verlässt man während des Unterrichts die Schule, so sind die Beratungslehrer/innen zu informieren. Vor demVerlassen der Schule wird dies von ihnen auf dem Entschuldigungszettel dokumentiert. Falls beide nicht erreichbar sind, ist auch eine Abmeldung bei jedem anderen Lehrer möglich. Die Stunde(n) gelten sonst als unentschuldigt.

7. Fehlt ein(e) Schüler(in) aus vorher absehbaren Gründen (z.B. Führerscheinprüfung, Bewerbungsgespräch, Musterung) so muss sie/er rechtzeitig die Beurlaubung vom Unterricht beim Beratungslehrer beantragen. Der/die Beratungslehrer/in dokumentiert die Beurlaubung durch sein/ihr Kürzel in der Spalte „Unterschrift.“ Geschieht dies nicht, gelten die versäumten Stunden als unentschuldigt.

8. Schulgesetz § 53(4): ...Die Entlassung einer Schülerin oder eines Schülers, die oder der nicht mehr schulpflichtig ist, kann ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn die Schülerin oder der Schüler innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat.

9. Versäumt ein(e) Schüler(in) eine Klausur, so händigt er/sie einem seiner/ihrer Beratungslehrer spätestens eine Woche nach Wiedererscheinen im Unterricht ein ärztliches Attest aus. Geschieht dies nicht, gilt die Klausur als unentschuldigt versäumt und wird deshalb mit „ungenügend“ bewertet.

10. Schulgesetz § 42(3): Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Sie sind insbesondere verpflichtet, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. Sie haben die Schulordnung einzuhalten und die Anordnungen der Lehrerinnen und Lehrer, der Schulleitung und anderer dazu befugter Personen zu befolgen.

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