Artaban wird zur Erfolgsgeschichte

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RP, Wesel. Das Musical über den Weisen steht am Konrad-Duden-Gymnasium immer kurz vor Weihnachten auf dem Programm.

Es gibt Dinge, die gehören zu Weihnachten einfach dazu: Ein geschmückter Baum, Zusammensein mit der Familie, "Stille Nacht" und eben auch Artaban - zumindest am Konrad-Duden-Gymnasium (KDG). Die Geschichte des liebenswerten, aber etwas tollpatschigen Weisen, der einfach immer zu spät kommt, kündigt am Feldmarker Gymnasium seit mittlerweile zwei Jahrzehnten die nahenden Weihnachtsferien an. Zum 20. Mal war das Musical am Montagabend in der Aula der Schule zu sehen.

Und so wie Artaban am KDG zu Weihnachten dazu gehört, so gehören auch die Suche nach einem Parkplatz vor der Schule und die nach einem Sitzplatz in der Aula zum Abend der Aufführung. Denn wenn "Der Weise, der zu spät kam" gezeigt wird, dann ist es seit 20 Jahren rappelvoll im Konrad-Duden-Gymnasium. Nach und nach wurden am Montag immer mehr Stühle herangetragen, damit alle stolzen Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandten Platz fanden.

Traditionell sind es die Fünftklässler, die das Musical einstudieren und aufführen. Seit den Herbstferien schon probten 125 Mädchen und Jungen des aktuellen Fünfer-Jahrgangs. Alle Kinder der Stufe waren beteiligt, gestalteten die Szenen in wechselnder Besetzung, alle mit ganz viel Souveränität. Denn nervös wirkten die jungen Darsteller überhaupt nicht. Ganz cool vor allem der kleine Artaban auf seiner Suche nach dem Jesuskind und den anderen Weisen Caspar, Melchior und Balthasar, die er immer wieder knapp verpasste. Auch der exzentrische König Herodes oder ein schelmischer Wirt im Gasthaus ernteten viele Lacher vom Publikum.

Eine tolle Gemeinschaftsleistung des gesamten Jahrgangs, die mit langanhaltendem Applaus nach Ende der gut einstündigen Aufführung bedacht wurde. Und ohne Zugabe wollten die begeisterten Zuschauer die jungen Darsteller auch nicht von der großen Bühne treten lassen.

Bevor es die Zugabe zu hören gab, kam jedoch zunächst Niklas Karbowiak nach vorn. Der 18-jährige Abiturient hat einen schulinternen Wettbewerb gewonnen und das neue Logo des Konrad-Duden-Gymnasiums entworfen. Auf der ebenfalls neu gestalteten Homepage und auf T-Shirts ist es zu sehen, ebenso auf Zeugnissen oder im Briefkopf der Schule. Es sei ein tolles Gefühl, seine Schule auf diese Weise mitgestalten zu können, sagt Niklas. "Wenn ich in zehn Jahren wieder herkomme, finde ich vermutlich noch immer mein eigenes Logo, das ist etwas Besonderes." Hobbymäßig habe er bereits Erfahrungen mit Illustrationen und Programmen wie Photoshop gesammelt, erklärt Niklas. Das Entwerfen des Logos sei ihm daher nicht schwergefallen. Sowohl der Name "Konrad-Duden-Gymnasium" als auch die Abkürzung "KDG" sind darauf zu finden, ebenso ein Bild Konrad Dudens sowie das Gründungsjahr der Schule.

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