Die Schüler des Biologie-Leistungskurses experimentierten erfolgreich im Schülerlabor

Am 02.03.2017 untersuchten 24 Schüler des Biologie-Leistungskurses aus der Q1 im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum in Zweiergruppen sechs verschiedene DNA-Stränge daraufhin, ob sie das genetische Material von Mais sind oder nicht bzw. ob es sich um DNA von genetisch verändertem Mais handelt oder nicht. Zunächst mussten sie den Umgang mit Mikropipetten üben, damit ihre lang andauernden Experimente nicht an der präzisen Entnahme von kleinsten Flüssigkeitsmengen (z. B. 4 μl) scheiterten. Danach wurden sechs verschiedene Ansätze für eine Vervielfältigung der sehr kleinen DNA-Proben mittels PCR unter möglichst sterilen Bedingungen vorbereitet. Während in einem Thermocycler die Proben vervielfältigt wurden, wurde für die Gelelektrophorese ein Agarosegel hergestellt und in eine Elektrophoresekammer gegossen. Auchhier war genaues Abwiegen mit einer Laborwaage gefragt. Während das Gel fest wurde und der Thermocycler arbeitete, konnte die Mensa besucht werden. Nach der Mittagspause wurden die Elektrophoresekammern für die anschließende Auftrennung der Proben präpariert. Hierzu mussten winzige Flüssigkeitsmengen mithilfe von Mikroliterspritzen vermischt und in die sehr kleinen Geltaschen eingefüllt werden. Allen Schülern war klar, dass jetzt für das Gelingen der Experimente hohe Konzentration gefordert war! Aber sie haben dies prima bewältigt: Die Auswertung der Versuche zeigt, dass alle gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt hatten und dadurch die Fragestellungen eindeutig beantwortet werden konnten. Nach Aussage der Projektleiterin hatte das vorher noch kein Kurs geschafft!

Gisela Wirges

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