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Duden aktuell

Auf einem Grünstreifen gegenüber dem Lackhausener Nahversorgungszentrum steht die Duden-Büste. Kritiker bemängeln: "Zu weit am Stadtrand." RP-Foto: Ekkehart Malz in RP vom 20.10.2010

Duden-Preis 2011

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Duden-Gedenken in Wesel am 1.8.2011, dem 100. Todestag von Konrad Duden.

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Rechtzeitig zum 100. Todestag von Konrad Duden gibt es exklusiv auf der Homepage des KDG neue Erkenntnisse über die Familienverhältnisse Dudens und die Beziehung zu Familie Althoff, herausgefunden und zusammengetragen von Anke Goldberg und Horst Schroeder.

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Foto: Karl Hömberg

Feierliche Enthüllung der Büste am Sonntag, 24.10.2010

 

Mehr Fotos von der Veranstaltung im Fotoalbum

Lackhausen setzt auf Duden 
Mit zahlreichen Gästen feiert das Bürgerforum Lackhausen die Enthüllung des Konrad-Duden-Denkmals

Schreibfehler auf Gedenktafel

WESEL (fws) Ohne T wäre die deu-sche Sprache saf- und kraflos: Der Spruch ist so alt, wie er wahr ist. Ei­nen Beweis liefert die Messingplat­te zu Füßen des neuen Duden-Denkmals in Lackhausen. Ausge­rechnet in den gravierten Angaben zum Leben des Rechtschreibpaps­tes ist ein T verloren gegangen. Denn dort steht zu lesen, dass Kon­rad Duden am 1. August 1829 auf Gut „Bossig" geboren wurde. Bos­sigt, mit t am Ende, muss es heißen.

Ein kleiner, aber peinlicher Feh­ler. RP-Leser haben das jetzt ent­deckt. Auch die Verantwortlichen haben es bemerkt. „Es ist schon bei der Enthüllung aufgefallen", sagte Jörg Thelen, Sprecher des Bürgerfo­rums Lackhausen, gestern auf An­frage der RR „Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Wahrschein­lich ist es in der Hektik vor der Ent­hüllung übersehen worden." Ersatz mit t im Bossigt, so Thelen weiter, sei schon in der Mache.

Der fehlende Buchstabe im Na­men des Duden-Geburtshauses (heute Hotel Haus Duden) hätte na­türlich nur Ortskundigen auffallen können. Ein Blick in den Duden hätte dem Graveur nicht geholfen. Denn regionale Begriffe und Eigen­namen wie Obrighoven oder Perrich sind in dem maßgeblichen Werk zur deutschen Rechtschrei­bung nicht aufgeführt.

Dennoch weckt der Fall „Bossig" Erinnerungen. 1993 bekam das zum Hotel umgebaute Haus Duden eine aus Bronze gegossene Tafel vom Weseler Verkehrsverein. Da­rauf stand unter anderem, dass Du­dens Werk zum „MASSTAB" derOrthografie wurde. Bei der Zusammenschreibung von Maß und Stab in Großbuchstaben fehlte folglich ein S. Das war zweifellos ungleich peinlicher als „Bossig", denn diesen Fehler hätte man beim Blick in den Duden durchaus vermeiden kön­nen. RP vom 5.11.2010