"Rette sich wer kann"
KDG-Kabarett feierte Premiere
WESEL (mb/jf) „...nichts geht mehr... Rette sich wer kann": So lautet der Titel des aktuellen Programms der Kabarett-AG „Kopflos" am Konrad-Duden-Gymnasium (KDG). Die muntere Truppe stellte Dienstag in der gut gefüllten KDG-Aula ihre neuen Sketche vor, für die sie seit September 2004 fleißig geprobt hatten.
Auf humorvolle Art und Weise werden Themen wie Politik, Schule und TV-Shows kräftig aufs Korn genommen. Das Publikum dankte mit freundlichem Applaus.
Bereits seit knapp 20 Jahren liegt die Leitung dieser Arbeitsgemeinschaft in den Händen von Lehrerin Ute Pürschel. Geschrieben haben die Schüler die Texte allerdings selbst: „Inspiriert durch das Fernsehen können die Jugendlichen das sowieso viel besser als ich", so Pürschel schmunzelnd. Damit meint sie vor allem ihre Schüler aus dem Literaturkurs der zwölften Jahrgangsstufe.
Oesterwind als Rüdiger Hoffmann
Auch für die musikalische Untermalung sorgen die Oberstufenschüler selbst: Die live vorgetragenen Lieder, wurden selbst komponiert und für die jeweiligen Stücke passend umgeschrieben.
Jedoch wirken auch Schüler aus der Mittelstufe an der Aufführung mit, wie beispielsweise Leif Wolters (Klasse 9), der einen ganzen Sketch allein geschrieben hat. Oder Stefan
Oesterwind (Klasse 10), der wegen seiner hervorragenden Rüdiger-Hoffmann-Imitation („Ja, hallo erstmal") gebeten wurde, doch eine kleine Kostprobe seines Könnens zu geben. Was dieser auch gerne tat.
Pürschels besonderer Dank gilt auch der Ton-und Technik-AG „Light & Sound", die seit sechs Jahren unter der Leitung von Karl Hömberg mit dem Kabarett zusammenarbeitet.
Das neue Programm der Kabarett-AG ist heute und morgen jeweils ab 20 Uhr in der KDG-Aula im Schulzentrum Nord zu sehen. Einlassist ab 19.30 Uhr.
Karten kosten 3 € an der Abendkasse Reservierung unter Tel.- 0281/64595
RP vom 27.1.2005.


