Marie Korsch und Lisa Elschner vom Konrad-Duden-Gymnasium haben sich im bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten für das Landesturnier NRW in Bochum qualifiziert.

Marie Korsch erreichte im Regionalfinale im feierlichen Dinslakener Ratssaal vor geladenen Gästen von teilnehmenden Schulen und aus der Politik, wie dem Dinslakener Bürgermeister Simon Panke (SPD), den zweiten Platz und setzte sich in den Streitfragen „Soll eine Pflicht zur insektenfreundlichen Umgestaltung von privaten Vorgärten eingeführt werden?“ gegen die Mitdebattant/innen durch.

Sie vertritt nach ihren Erfolgen beim KDG-internen Schulturnier und der Regionalqualifikation gegen 24 Debattierende von sechs weiterführenden Schulen aus Duisburg, Moers, Dinslaken, Rheinberg und Hamminkeln ihre Schule in Bochum und kann bei erfolgreichem Abschneiden auf eine Debatte im Düsseldorfer Landtag hoffen, wo im April das Landesfinale stattfindet.

Als Nachrückerin hält sich auch Lisa Elschner bereit, die bei Ausfall von qualifizierten Debattierenden in Bochum einspringt. Sie erreichte in der Debatte um die Streitfrage „Soll eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden?“ den vierten Platz unter 24 Mitdebattierenden des Regionalturniers und wahrt sich somit eine theoretische Chance auf Düsseldorf.

Hier hatten noch im letzten Jahr mit Tom Mayer und William Begerad zwei KDGler auf höchstem Niveau debattiert, die Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Berlin mit zwei dritten Plätzen jedoch knapp verpasst.

Angesichts eines starken Teilnehmerfeldes hängen die Trauben allerdings zunehmend hoch, möchte man an die Debattenerfolge des KDG anknüpfen. So ist eine Professionalisierung der Schulen im Debattenwettbewerb zu beobachten, da vielerorts Demokratieerziehung und Debattenkultur angesichts gegenwärtiger politischer Narrative in In- und Ausland höhere Aufmerksamkeit zukommt.

Text: Herr Gorris